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die Hutze
[scupa minimalis]
Gattung: Säugetiere mit ein wenig Geschick und Geduld auch in unseren heimischen Gefilden auf freier Wild-Bahn zu beobachten ist: die sogenannte „kleine Hutze“: scupa minimalis. Seine biologische Herkunft ist noch wenig erforscht, es handelt sich wohl ursprünglich um eine
misslungene Züchtung eines fehlgeleiteten Möchtgern-Darwins oder einfach
um ein Laune der Natur. geschickte Tarnung bedacht, so nehmen die meisten Exemplare gern chamelionesk die Farbe seiner Umgebung an und vertrauen so darauf, von seinen natürlichen Feinden, wie z. B. dem grossen Golf, dem getriebenen Jaguar oder dem geladenen Woll-Wo, nicht
erkannt zu werden. oder Warnfarben aufwarten und den Beutefeind so durch Vortäuschen von Ungeniessbarkeit oder Giftigkeit vertreiben möchten oder ihn durch das wechselnd schillernde Farbenspiel verwirren und damit seine Überlegenheit vorzuspiegeln versuchen. Der Farbenvielfalt seiner Erscheinung scheint also innerhalb weniger Generationen wohl keine Grenzen mehr gesetzt zu sein – so würde es mich nicht wundern, schon im kommenden Frühling vielleicht auf ein erstes Jungtier mit selbstilluminierndem Gefieder, entliehen aus der schier
unerschöpflichen Trickkiste der Tiefsee, zu stossen – aber wer weiss das
schon zu sagen? es bei einem plötzlichen Regenschauer im Galopp zurück zur schützenden Behausung huscht und sich schon beim nächsten Sonnenschein die lustig streifigen Wasserränder vom Rücken putzt, um seinen Artgenossen, vermeintlich eitel, wieder sein prächtiges
Antlitz zu päsentieren Beispiel die liebenswerte Eigenart, sich häufig am Eingang seines Baus, der sogenannten „Haube“, auf die Lauer zu legen und das oft bunte Treiben in der Umgebung seiner Behausung aus seinem Lug heraus zu seiner eigenen Erheiterung zu beobachten. So liegt auch
die Schlussfolgerung nicht fern, es sei im Grunde ein recht geselliger und
umgängiger Genosse. zu der Annahme, ihr sei schon die eine oder andere Taube zum Opfer gefallen. Wovon sich Hutzen wirklich ernähren, wird den Forschern wohl noch länger verborgen bleiben. Vielleicht frisst es einfach nur Fliegen. Dass sich aber einzelne Exemplare dieser Art nachts auf der Suche nach Nahrung in Motorräume von Kleinwagen auf der Suche nach Auto-Mardern begeben, gehört wohl ganz klar ins Reich der Schauermärchen, mit denen man Grundschulkindern ungewollt eine sicher unbegründete Angst vor unseren herzigen
Mitbewohnern einimpfen möchte. den Menschen völlig ungefährliche Tierchen übertrage gefährliche Strahlenkrankheiten. Selbst, sollte der unwahrscheinliche Fall einmal unvermittelt eintreten, kann man immer noch ganz in Ruhe eine aluminiumbeschichtete Folie (z.B. eine Antifrost-Matte) über das infizierte Tierchen stülpen und damit sich selbst vor dem Allerschlimmsten schützen und gesundheitliche Schädigungen für
unschuldige Passanten in Grenzen halten. zugenommen. So wird der eine oder andere von Ihnen vielleicht bald auch einmal einem dieser possierlichen Racker auf freier Wild-
Bahn zu begegnen. Ihr Heinz Sielmann.
Danke an "Scotty" aus dem mini2.info-Forum, für diesen Beitrag.
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